Milonair

Teheran, 1986: Der kleine Milad M. ist noch keine 40 Tage alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland flüchten. Fernab vom Krieg und der Armut im Iran wollen sie ihrem Sohn ein besseres Leben bieten. In Hamburg findet die Familie Unterschlupf bei einem Onkel. Milad tut sich jedoch schwer in der neuen Umgebung. Bereits in der Grundschule fliegen die Fäuste. Nach der zweiten Klasse muss Milad schon die Schule wechseln.

Bis zum Eintritt in die Oberstufe lässt es der Außenseiter so richtig krachen. Schule schwänzen, Nachbarkinder abziehen, auf dicke Hose machen: Milad ist ein Kind der Straße. Mit Beginn der Pubertät wird es noch schlimmer. Alkohol, Drogen, Kriminalität, Knast. Im Gefängnis geht ihm dann ein Licht auf. Milad beginnt, seine verkorkste Jugend in Reime zu verpacken.

Wieder in Freiheit klopfen ihm im Jahr 2012 auf einmal jede Menge Leute auf die Schultern – darunter auch Azzlack-Ikone Haftbefehl. Von nun an geht alles ganz schnell. Milad nennt sich jetzt Milonair. Mit dem Azzlack-Label im Rücken kümmert sich Milonair auch um die Produktion seines Debütalbums "AMG", das er im März 2014 veröffentlicht. Im Mai 2016 folgt das zweite Soloalbum „Milominati“, ebenfalls über Azzlackz.

 

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Jan Günther | jan(at)chimperator.de

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