morten

Wer nicht seit Jahren im Untergrund aktiv auf der Suche nach Musik mit Seele ist, dürfte wohl erst in den letzten 3 Jahren etwas von morten gehört haben.

morten a.k.a. goldkind hat sich sowohl in den Parkanlagen, auf den Tanzflächen als auch in den Chefetagen einen Ruf gemacht, der seines Gleichen sucht.

Wo andere Produzenten Beatpakete an Gott und die Welt verschicken, um ja eine Single auf jedem Album zu platzieren, besinnt sich morten auf seine eigenen Qualitäten als Musiker und produziert neben den gefragtesten Newcomern und unzähligen alteingesessenen Größen auch sich selbst. Wo andere sich auf Szeneparties herumtreiben, um zu socializen, sitzt der Perfektionist vor seinem Laptop und nimmt die 2000. Änderung an einem neuen Song vor, der womöglich erst in 4 Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Doch genau das macht den Unterschied aus. morten ist kein Shootingstar.

morten ist die Pfeilspitze einer jungen, hungrigen, nimmersatten Generation von kreativen Köpfen, deren Sound sich durch den Soul in den Produktionen glasklar vom restlichen Rapgeschehen abhebt: Samples, die aus einer Best-Of-Sammlung der 1900er stammen könnten und Bässe, über deren vollen Umfang man sich erst bewusstwird, wenn der gesamte Club anfängt zu vibrieren und die Körper sich auf einen Trip durch Gefühl und Zeit begibt.
Kurz gesagt: morten hat seinen Ohren den Unterschied zwischen Hitpotential und Belanglosigkeit lang genug bewusstgemacht, um keinem modernen Trend hinterherzurennen, sondern den sich langfristig durchsetzenden Vorreiter eines neuen Genres zu erschaffen.

Wer im Untergrund aktiv auf der Suche nach Musik mit Seele ist, dürfte das schon längst wissen.

 

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