Tami

Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen hat der nun in Köln beheimatete 29-Jährige vieles erlebt und vieles zu erzählen – und weiß ganz genau, wie man das auf eine unaufgeregte, technisch anspruchsvolle und unbedingt nachfühlbare Art und Weise tut.

Schon früh sammelte Tami Erfahrungen, von denen er in seiner Kunst immer noch zehrt: Vom dörflichen Oberberg ging's für den jungen, wilden Habakuk in ein Landschulheim für Schwererziehbare, eine ›Notbremse‹, wie er heute sagt. Eine Episode, die ihn aber nicht davon abhielt, als junger Erwachsener doch in ein Leben abzurutschen, das gelinde gesagt chaotisch verlief. Struktur gab ihm erst die Geburt seiner Tochter und seine Musik.

HipHop begleitete Tami aber schon sehr lange: Er begann mit 13 mit Freestyles, pumpte Eminem und Die Firma, malte mit seiner Crew KVS Graffiti und nahm seit Ende der Neunziger stetig Songs auf, von denen aber bis auf eine EP und ein Mixtape kaum einer das Licht der Welt erblickte. Mit der Rap-Szene an sich hatte er, abgesehen von Freundschaften zu Rappern wie AmmO, Sparky oder Veedel Kaztro, jedoch lange nichts am Hut. Umso ausgereifter, eigenständiger und überraschend abgeklärt wirkt seine Musik heute auch. Und genau das hört man auf seinem Debüt-Album »Habakuk«.

 

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Jan Günther | jan(at)chimperator.de

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