DJ Mad

»Schmeiß die Platten weg!«, brüllt der Kollege in der roten Gangster-Rap-Posse-Jacke DJ Mad an. »Niemals!«, schreit Mad atemlos zurück und spurtet, die Platten an den Körper gepresst, die Mö runter. Panisch auf der Suche nach einem Versteck. Vom Auftrittsort Markthalle bis zum Mönckebergbrunnen werden sie von der feindlichen Rap-Crew schon gejagt. Mad hechtet unter einen Weihnachtsmarkt-Stand, muss zuhören, wie der Kollege aufs Maul bekommt. Er hat Glück und bleibt verschont. Ein Nachtbus bringt ihn heim nach Norderstedt, kein Geld fürs Ticket, aber die Platten immer noch unterm Arm. Endlich sicher im Bett denkt Guido: »Alter Schwede, heißes Pflaster für den ersten Auftritt!« Von heute an wird er für die nächsten Jahrzehnte Platten legen.
Jahre später fummelt Mad bei einem „Absolute Beginners“ (damals noch mit „s“) Gig die Anlage heile – ungefragt, aber erfolgreich. Grund genug für Denyo und Eißfeldt, ihn vom Fleck weg in die Band zu holen. Ausgestattet mit Fantasie und Know-how sind die kommenden Jahre Beginner-Geschichte.
Was DJ Mad mittlerweile alles parat hat und spielen kann, ist so komplex und variabel, dass Mad jeden Abend neu definiert, was HipHop Party ist. Es ist nicht sein Dilemma, dass er mehr Styles hat, als deine Mudda gute Ratschläge. Es ist sein Markenzeichen. Sein Name sei Vielseitigkeit.

 

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Jan Günther | jan(at)chimperator.de

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